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| Ausbildungen |
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| - Legasthenie: Ausbildung beim
ÖBLV |
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| - Ausbildungscurriculum Motopädagogik |
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| - Ausbildung Motogeragogik |
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| Legasthenie: Ausbildung beim ÖBLV |
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| Ich begann die Ausbildung
im Oktober 1999 und erhielt das Diplom im Jänner 2001. (Genaue
Ausbildung siehe ÖBVL - Österreichischer Bundesverband Legasthenie) |
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Akademie des Österr.
Bundesverbandes Legasthenie
Themenbereiche der Ausbildung zum Legasthenie-Therapeuten:
- HOM: Vorstellen der Betreuungsmethode des ÖBVL
- Legasthenietheorien, Forschungsüberblick
- Lernprobleme im Spannungsfeld zwischen Schule und Elternhaus
- Lernprozessmodelle
- Ätiologie und Diagnostik von Lernschwierigkeiten
- Individuelle Ausbildungsbesprechung
- Basale Leistungen: Anamnese, Diagnose und Behandlung, kritische
Betrachtung des Teilleistungs-Konzeptes
- Grundlagen der Didaktik und Methodik der Lernbetreuung
- Lernorganisation, Lerntypen, Lerntechniken
- Computereinsatz
- Spezifische Übungsformen, Fördermaterialien (Bewertung
und Einsatz)
- Überblick über das Schulsystem und die spezifischen Anforderungen
der einzelnen Schularten und -stufen
- Legasthenie, Dyskalkulie: Begriffserklärung
- Erwerb der Kulturtechniken: Theorie und Methodik
- Funktionale, psychodynamische und systemische Betrachtungsweise
der Legasthenie und Dyskalkulie
- Anamnese und Diagnose der Lese-Rechtschreib-Rechenschwäche
- Indikation der geeigneten Betreuungsform/Methode
- Individuelle Therapieplanung (Funktions- und Symptomtraining, Kompensationstechniken)
- Fremdsprachen und Legasthenie
- Elternarbeit - Lehrerarbeit
- Begleitmaßnahmen (Koordination aller Förderaktivitäten,
Zusammenarbeit mit Ärzten und anderen Therapeuten, Schulkontakte)
- Praxis
- Supervision
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| Ausbildungscurriculum Motopädagogik |
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Körpererfahrung (Kursteil 1)
Den eigenen Körper kennen zu lernen, ihn anzunehmen und mit ihm umgehen zu können sind wesentliche Voraussetzungen, um in unserer Umwelt handeln zu können (Ich-Kompetenz)
In diesem Kursteil experimentieren die TeilnehmerInnen spielerisch mit ihrem Körper (in Bewegung und Ruhe) und setzen sich in der Theorie mit der Geschichte, dem Konzept und den Grundlagen der Motopädagogik auseinander.
Der Kurs dient der Selbsterfahrung und bietet die Möglichkeit über das eigeneErleben einen veränderten Zugang zur Arbeit mit der jeweiligen Zielgruppe über das Medium Bewegung zu bekommen.
Materialerfahrung (Kursteil 2)
Die materiale Umwelt wahrzunehmen, Informationen über sie erlebend und verstehend zu verarbeiten und in und mit ihr umzugehen sind wesentliche Voraussetzungen, um in unserer Umwelt handeln zu können (Sach-Kompetenz).
In diesem Kursteil erleben die TeilnehmerInnen sowohl Alltagsmaterialien als auch psychomotorische Spielgeräte in ihrer Qualität und Funktion, und deren vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Woche ist das "bewussteWahrnehmen" und eine Sensibilisierung unserer Sinne.
In der Theorie beschäftigen uns die Definitionen von "Element", "Rohstoff", "Material" und "Gerät", sowie die Themen Kreativität und Experiment und deren Bedeutung innerhalb der psychomotorischen Arbeit.
Sozialerfahrung (Kursteil 3)
Die soziale Umwelt wahrzunehmen, sie zu erleben, zu verstehen und in und mit ihr umzugehen sind wesentliche Voraussetzungen, um in unserer sozialen Umwelt handeln zu können (Sozial-Kompetenz).
Die TeilnehmerInnen lernen das Medium Bewegung als Möglichkeit der Kommunikation, der Kooperation, der Interaktion, des Leistungsvergleichs und des gemeinsamen Spiels kennen. Das vielfältige Spielangebot wird nach motopädagogischen Gesichtspunkten analysiert und auf seinen Fördergehalt überprüft. In der Theorie stellen wir uns die Fragen, was unter psychomotorischer Diagnostik zu verstehen ist.
Praxiserfahrung (Kursteil 4)
Ich-Kompetenz, Sach-Kompetenz und Sozial-Kompetenz sind Komponenten für Handlungs-Kompetenz.
Handlungsbereitschaft und Eigeninitiative wird von den TeilnehmerInnen in diesem Kurs erwartet. In Kleingruppen werden motopädagogische Förderstunden vorbereitet, durchgeführt und reflektiert.
Über die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeitsweise werden Perspektiven für die Umsetzung des Erlebten und Erlernten in die eigene motopädagogische Praxis aufgezeigt.
Im Rahmen der Zusatzqualifikation Motopädagogik erwerben die TeilnehmerInnen pädagogische aber keine therapeutischen Kompetenzen.
Abschluss:
Nach der Teilnahme an den vier Kursteilen und der Bereitschaft, im vierten Kursteil die eigene Arbeitsweise zur Diskussion zu stellen erhalten die TeilnehmerInnen ein Bildungszertifikat der vaLeo-Psychomotorischen Entwicklungsbegleitung GmbH und damit die Möglichkeit, sich als Motopädagogin bzw. Motopädagoge zu bezeichnen. |
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| Ausbildung Motogeragogik |
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Die AbsolventInnen der Zusatzqualifikation
Motogeragogik sollen die Bedeutung der Bewegung für die Persönlichkeitsentwicklung
im Alter erfahren und erlebt haben. Sie sollen in der Lage sein, unterschiedliche
Zielgruppen alter Menschen durch gezielte Angebote zu begleiten und
ihnen dadurch zu helfen, mit sich, der materialen und sozialen Umwelt
umgehen zu können und selbständig handlungsfähig zu
sein.
Inhalt:
Ich-Kompetenz im Alter (Kursteil 1)
Sachkompetenz im Alter (Kursteil 2)
Sozialkompetenz im Alter (Kursteil 3)
Die Handlungskompetenz der MotogeragogIn (Kursteil 4)
Handlungsbereitschaft und Eigeninitiative wird von den TeilnehmerInnen
in diesem Kurs erwartet. In Kleingruppen werden motogeragogische Förderstunden
vorbereitet, durchgeführt und reflektiert.
Über die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeitsweise
werden Perspektiven für die Umsetzung des Erlebten und Erlernten
in die eigene motogeragogische Praxis aufgezeigt. |
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