jubilo Entwicklungsbegleitung
Karin Eberth
-    Wahrnehmungsförderung
-    Therapie für Legasthenie und Dyskalkulie
-    Motopädagogik und Motogeragogik
 
 
 
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Liebe betroffene und interessierte Eltern!

Mein Name ist P.T. und ich habe 2 Söhne (Rene ist heute fast 11 Jahre und Patrick ist 8 ½ Jahre alt) beide Kinder sind Legastheniker!

In der 1. Klasse habe ich bei Rene beim Erlernen der Buchstaben und Zahlen schon vor Weihnachten bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Mein Sohn schrieb fast alle Buchstaben und Zahlen spiegelverkehrt, und es kam zu sehr vielen Verwechslungen speziell bei B, P und D, T sowie links und rechts. Auch das Lesen gelang äußerst mühsam. Obwohl mein Sohn im Dezember geboren ist, und somit fast mit 7 in die Volksschule kam, war er stets überfordert und weinte fast täglich 1 Stunde bevor er die Kraft hatte die Aufgabe zu bewältigen.

Anmerkung: Ich wußte jedoch, dass auch unser Papa in der Schulzeit (bis heute) von Legasthenie geplagt war, und bereits vor 20 Jahren Gegenmaßnahmen gesetzt werden konnten, die von Lehrern und Eltern gemeinsam erarbeitet wurden – heute ist mein Mann Produktionsleiter einer großen Firma und hat sogar den Maturaabschluss der HTL geschafft – d.h. alles ist möglich!

Bereits vom 3. bis zum 6. Lebensjahr erhielt unser Sohn Unterstützung und Nachschulung einer Sonderkindergärtnerin für Motorik und Wahrnehmung (mir und meiner Familie ist allerdings nie ein Defizit aufgefallen).

Durch Zufall lernte ich Frau Eberth im Eltern-Kind-Zentrum Kunterbunt in Traun kennen. Wir verstanden uns von Anfang an und so schüttete ich ihr mein Herz über den Kummer des miesen Schulstarts aus. Auch ich war unausgeglichen, verzweifelt und habe die Schuld bei mir gesucht. Frau Eberth erzählte mir von Ihrer Ausbildung zur Legasthenietherapeutin und bot mir an Rene auszutesten, ob vielleicht eine Teilleistungsschwäche vorlag. Gesagt -getan!

Das Ergebnis hat mich umgehaut = LEGASTHENIE

Unser Sohn war ihr 1. Therapiekind. Es folgten einige Gespräche (zu dritt) mit der Klassenlehrerin und wir entschieden uns ab der 2. Klasse zu einer Therapie. Langsam - Schritt für Schritt - wurden die einzelnen Teilleistungsschwächen behoben und man merkte, dass Rene das "Lernen" langsam Spaß macht und nicht mehr mit MUSS und STRESS erledigt wurde. Rene machte gute Fortschritte, er ging fast immer sehr gerne zur Therapie, die 1 x wöchentlich stattfanden. Besonders die Phantasiereisen, die Spiele und die Körperübungen sowie die Arbeiten am Computer haben ihm sehr gefallen. Er kam immer mit besserer Laune nach Hause als er wegging. Das hat mich sehr beeindruckt. Und so war mir jeder € Wert ihn ausgegeben zu haben. Auch zu Hause unterstützten wir Fr. Eberth so gut es ging und machten Körperübungen und unendlich viele Raumlage-Übungen. Ende der 3. Klasse konnten wir die Hilfe beenden. Leider gabs bei der Hausübung bis zum Ende der 4. Klasse ständig ein Kräftemessen zwischen mir und meinem Sohn und es wurde nur gemacht, was sich nicht vermeiden ließ – d. h. keine extra Übungen geschweige den das Lesen eines Textes. Trotzdem hat er in der Schule immer sehr gut abgeschnitten und einige Schularbeiten in Deutsch auf sehr gut geschafft, obwohl immer viele Rechtschreibfehler aufgetreten sind. Auch die Textrechnungen in Mathematik konnte Rene problemlos lösen, der Sinn der Texte konnte gut erfasst und in eigenen Worten wiedergegeben werden. Die Übung und Konsequenz unsererseits war allerdings schon sehr mühselig.

Beim Schulwechsel haben wir uns für eine Ganztageshauptschule entschieden, denn in der Gruppe fällt unserem Sohn die Erledigung der Hausaufgabe viel leichter und außerdem fällt der ewige Streit mit mir weg. Die Anwort der Lehrer wird nämlich nicht in Frage gestellt.

Nun zum 2. Kind:

Nachdem die Therapie von Rene beendet war, ließ ich sicherheitshalber auch Patrick die Überprüfung auf Teilleistungsschwächen bei Fr. Eberth durchführen. Nun kam gleich der 2. Schock.

Wiedererwarten LEGASTHENIE

Unser Jüngster hatte noch mehr Schwächen als der Große. – d. h. das gleiche noch einmal. Erschwerend kam hinzu, dass er eine erhebliche Schwäche beim Sprechen hatte, die trotz einer 3-jährigen Therapie bei Logopäden nicht behoben werden konnte. Allerdings ist Patrick sehr ehrgeizig und gibt sich nicht so schnell geschlagen. Auch unser Patrick ging 1 x pro Woche zur Therapie, die jedoch schon in der 1. Klasse VS begonnen wurde. In dieser Klasse wurde mit dem Erlernen der Buchstaben sehr rasch vorgegangen und mein Sohn hatte große Mühe Schritt halten zu können.

Auch Patrick freute sich immer auf Montag – wenn die Therapie war. Er machte mit Freude mit und genoß es Dinge richtig zu machen. Mit der Zeit wurde auch das Sprechen (sch / s) besser. Rechts-Links-Unterscheidung, Raum-Lage und anderes wurde gezielt behoben. GOTT SEI DANK.

Die Therapie wurde mit Ende der 2. Klasse auf unseren Wunsch beendet. Patrick ist der 2. Beste seiner Klasse.

WIR DANKEN FR. EBERTH SEHR FÜR DIE GROßARTIGE BETREUUNG UNSERER KINDER.

Wir können Ihnen nur raten sich bei Bedarf zu einer Therapie zu entschließen. Denn Kindern kann auf wunderbare Weise geholfen werden.

Viel Kraft für die bevorstehende Zeit und viel Erfolg für alle Beteiligten wünscht

P.T sowie Patrick und Rene